Vita

Felix Schwandtke | Bass


Im Zentrum des musikalischen Interesses von Felix Schwandtke steht die reiche Musiktradition des 17. und 18. Jahrhunderts. Ausgehend hiervon erstreckt sich sein Repertoire aber ebenso auf die großen oratorischen Werke der Klassik und Romantik sowie zeitgenössische Kompositionen.

Der junge Bass arbeitet regelmäßig mit den namhaften Alte-Musik-Ensembles aus ganz Europa, so z.B. der Niederländischen Bachvereinigung unter Shunske Sato und Jos van Veldhoven, dem Collegium 1704 unter Václav Luks, Concerto Copenhagen unter Lars Ulrik Mortensen, dem Dunedin Consort unter John Butt oder dem Wrocław Baroque Orchestra unter Andrzej Kosendiak. Zudem verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Leiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart, Hans-Christoph Rademann. Unter dessen Dirigat ist er immer wieder zu Gast bei der Gaechinger Cantorey und dem Dresdner Kammerchor und wirkte zudem bei zahlreichen CD-Produktionen der ersten Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung mit.

Zu seinen weiteren künstlerischen Weggefährten zählen Dirigenten wie Reinhard Goebel, Howard Arman, Andreas Spering, Hermann Max, Manfred Cordes, Hermann Max oder Ludger Rémy sowie der Regisseur und Barocktänzer Milo Pablo Momm, von dem er wichtige Impulse im Bereich der historischen Gestik erhielt.

Im April 2021 debütierte er im Concertgebouw Amsterdam mit Keisers Brockes-Passion und im Rahmen des Silvesterkonzerts 2018 in der Hamburger Elbphilharmonie beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Kent Nagano. In der Spielzeit 2016/17 war er an der Staatsoper Hamburg in ¡Gesualdo! (Regie: Calixto Bieito) zu erleben, sowie 2015 an der Semperoper Dresden als Bogdanowitsch in Lehárs Die lustige Witwe und in der Uraufführung der Kammeroper Mise en abyme / Widerspiegelung von Lucia Ronchetti (Regie: Axel Köhler).

Einen weiteren Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit bildet die zeitgenössische Musik. Er ist Mitglied des Vokalensembles The Present, das mit innovativen Programmkonzeptionen Neue und Alte Musik auf unerwartete Weise verbindet. Darüber hinaus wirkt er regelmäßig in zeitgenössischen szenischen Produktionen mit, so z.B. im Rahmen der Münchner Biennale in der Uraufführung Königliche Membranwerke – Nomictic Solutions oder in Wolfgang Mitterers Das tapfere Schneiderlein am Staatsschauspiel Dresden.

Felix Schwandtke studierte Gesang in Dresden und lebt als freischaffender Sänger in Leipzig.

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English version


The repertoire of young German bass Felix Schwandtke ranges from the 16th century through the great oratorios of classical and romantic music to contemporary compositions. He works with renowned Early Music ensembles all over Europe, including the Netherlands Bach Society under Shunske Sato and Jos van Veldhoven, Collegium 1704 under Václav Luks, Concerto Copenhagen under Lars Ulrik Mortensen, Dunedin Consort under John Butt, and the Wrocław Baroque Orchestra under Andrzej Kosendiak. Further, he has a long-standing collaboration with Hans-Christoph Rademann, the director of the Internationale Bachakademie Stuttgart. Under his baton, Felix regularly sings as a guest artist at Gaechinger Cantorey and the Dresden Chamber Choir, and has contributed to numerous CD productions, including the first complete recording of the works of Heinrich Schütz.

Further creative colleagues are conductors like Reinhard Goebel, Howard Arman, Andreas Spering, Hermann Max, Manfred Cordes, Hermann Max and Ludger Rémy as well as the director and Baroque dancer Milo Pablo Momm, who granted him important impetus for historical gesture.

Felix debuted at the Concertgebouw Amsterdam with Keiser’s Brockes-Passion in April 2021. He made first appearance at the Hamburg State Opera in 2017 in ¡Gesualdo!, directed by Calixto Bieito, and returned to sing with the Hamburg Philharmonic State Orchestra on the 2018 New Year’s Eve Concert, conducted by Kent Nagano in the Hamburg Elbphilharmonie. He gave his debut at the Semperoper Dresden during the season 2014/2015 as Bogdanowitsch in Lehár’s The Merry Widow and in the world premiere of the chamber opera Mise en abyme / Widerspiegelung by Lucia Ronchetti (director: Axel Köhler).

Another focal point for his artistic activity is contemporary music. Felix is a member of the vocal ensemble The Present, whose conceptually innovative programmes create surprising connections between works of early and modern periods. Furthermore, he regularly contributes to contemporary theatre productions, such as the premiere of Königliche Membranwerke – Nomictic Solutions at the Münchner Biennale and Wolfgang Mitterer’s Das tapfere Schneiderlein at the Staatsschauspiel Dresden.

Felix Schwandtke studied in Dresden and lives in Leipzig.

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