DISKOGRAPHIE
Sopran
Altus
Tenor
Tobias Hunger
Bass
Felix Schwandtke
Èrard-Flügel
Harmonium
Christian Gerharz
Ensemble
Leitung
»Als wahres Wunder bei der Verschmelzung von Stimmschönheit und Ausdruckskraft entpuppt sich wieder einmal die Sopranistin Dorothee Mields (›Crucifixus‹).«
FonoForum (Oktober 2025)
»Eine geglückte und beglückende Aufnahme der Petite Messe solennelle, die das ironische Fazit von Rossini in Ernsthaftigkeit umwandelt: ›Wenig Wissen, ein bisschen Herz, das ist alles!‹, hatte er unter sein Werk geschrieben. Nein, viel Wissen und viel Herz sind in diese Aufnahme geflossen!«
Klassik heute
Sopran
Tenor
Tobias Hunger
Bass
Felix Schwandtke
Leitung
Matthias Jung


Ehre sei Gott in der Höhe
Barocke Weihnachtskantaten aus Mitteldeutschland II
Sopran
Anne Stadler
Dorothea Wagner
Altus
Stefan Kunath
Tenor
Bass
Felix Schwandtke
Leitung
Matthias Jung
»Technisch bietet die Aufnahme ein elegantes Abbild der farbigen, gelegentlich filigranen Musik, edel in der Struktur, stimmig in der Balance.«
klassik.com (Februar 2022)
»Es erklingen sechs prachtvolle Barock-Kantaten, Weihnachtsmusik, die Matthias Jung in den Notenbeständen der geschichtsträchtigen Fürsten- und Landesschule St. Augustin in Grimma entdeckt hat. Das durchweg feierliche Repertoire verlangt dem großartigen Chor und den nicht nur in Dresden wohlbekannten Solostimmen von Anne Stadler, Dorothea Wagner, Stefan Kunath, Alexander Bischoff und Felix Schwandtke hohe Gestaltungskunst ab. Schöner kann man das nicht singen.«
Sächsische Zeitung (Dezember 2021)
»Man hört dem Sächsischen Vocalensemble an, dass es sehr stilsicher in der barocken Musik ist. Die Sänger singen freudig beschwingt, ja beinahe hingerissen und immer in einer dynamischen und agogischen Wellenbewegung, die Anfangskonsonanten sind wohlgestanzt und alle benutzen die Konsonanten als vokales Sprungbrett für voluminösen Klang. Matthias Jung versteht es, alle Sänger und auch die hervorragenden Instrumentalisten immer wieder neu zu animieren sorgt dafür, dass sie nicht nachlassen in der Weihnachtsfreude. Die Trompeten können auch ganz weich intonieren, zusammen mit dem Klang der Blockflöten ergeben sich aparte Klangmischungen.«
klassik-heute.com (Dezember 2021)


Johannes-Passion BWV 245
2. Fassung von 1725 in solistischer Besetzung
Aus dem Innenleben heraus
Im Gegensatz zur Matthäus-Passion hat Bach bei der Johannes-Passion immer wieder Teile geändert und ergänzt, aber dennoch offenbar nie zu einer endgültigen Fassung gefunden. Dabei haben vor allem die früher entstandenen Teile ihren Reiz: Weniger erhaben im Tonfall, dafür spontaner, eckiger, intimer. »In ihrem intimeren Tonfall schien uns die zweite Fassung der Johannespassion von 1725 ideal für eine Aufnahme, die ohne Dirigent ganz aus dem Innenleben der musikalischen Linien heraus gesteuert wird, aus dem Hören aufeinander, im Geben und Nehmen spontaner Ideen.« Soweit das Ensemble Wunderkammer, das seinem Namen durchaus gerecht wird und selbst bei Bach immer noch Unerhörtes findet.
Quelle: www.jpc.de
Sopran
Johanna Knauth
Julia Sophie Wagner
Tenor
Tobias Hunger
Florian Sievers
Bariton
Bass
Daniel Ochoa
Felix Schwandtke
Ensemble
GewandhausChor
camerata lipsiensis
Leitung
Sopran
Jian Hui Mo
Altus
Tenor
Maciej Gocman
Bass
Felix Schwandtke
Leitung
Andrzej Kosendiak
Alt
David Erler
Maria Stosiek
Altus
Stefan Kunath
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Felix Schwandtke
Martin Schicketanz
Ensemble
Leitung
Hans-Christoph Rademann
Mit der 20. und letzten Folge liegt nun die erste Gesamteinspielung der Werke von Heinrich Schütz vor! Die abschließende 20. Folge versammelt unter dem Titel »Psalmen und Friedensmusiken« nicht nur zum Teil großangelegte Einzelwerke für besondere Gelegenheiten sowie Auftragskompositionen von außerhalb des Dresdner Hofs, sondern auch sehr Persönliches wie beispielsweise ein ergreifendes Solo-Lied auf den Tod seiner Frau Anna Magadalena. Da singt eben nicht einfach ein Tenor ein frühbarockes Trauerlied, sondern hier hören wir den Komponisten selbst. Wir erhalten Einblick in seine Psyche, in sein Denken und Fühlen. Näher können wir dem Komponisten nicht kommen.
Quelle: www.jpc.de
Altus
Kai Wessel
Tenor
Bass
Felix Schwandtke
Ensemble
Leitung
Heike Hümmer
Matthias Sprinz
Von seinem einst umfangreichen Œuvre (ca. 400 Werke listet der Nachlass auf!) haben sich über die Zeiten lediglich elf Kantaten, zwei Magnificat-Vertonungen und elf Kirchenlieder erhalten. Dieser kleine Rest reicht allerdings aus, dass Musikwissenschaftler den langjährigen Organisten an St. Michael in Schwäbisch Hall, Johann Samuel Welter (1650–1720), als einen der bedeutendsten Choralkomponisten zwischen Hieronymus Praetorius und Johann Sebastian Bach einschätzen. Die Einspielung mit dem Ensemble ecco la musica stellt seine Choralkantaten vor und ergänzt sie mit Instrumentalmusik von Zeitgenossen wie Bertali und Schmelzer, deren Musik Welter bekannt gewesen sein dürfte.
Quelle: www.jpc.de
Ein neuer Höhepunkt in der ersten Schütz-Gesamteinspielung: Nur sehr wenig weltliche Musik von Heinrich Schütz ist heute überliefert. Seine Lieder und Hochzeitsmusiken sind ein wertvolles Zeugnis für die meisterhafte Madrigalkunst, die er sich während seiner Studienjahre in Venedig aneignete. Die affektgeladenen und farbenprächtigen Werke zeichnen ein neues, anderes Bild des Komponisten, das seine Vitalität, seine nicht selten spielerischen Sprachbilder und seinen feinen Witz sichtbar macht. Solistische Stimmen (u.a. Dorothee Mields und Georg Poplutz) und obligate Instrumente – Zinken, Violinen, Posaunen und Gamben – begegnen sich hier und umschlingen einander in betörenden Melodien.
Quelle: www.carus-verlag.com
»Es ist fast schon überflüssig, darauf hinzuweisen, dass Hans-Christoph Rademann wie immer hervorragende Sänger und Instrumentalisten um sich geschart hat, die – wunderbar aufeinander eingestimmt – nur als Idealbesetzung bezeichnet werden können.«
Fono Forum (Mai 2019)
Sopran
Gertrud Günther
Alt
Uta Volkmar
Tenor
Sebastian Reim
Bass
Felix Schwandtke
Sprecher
Friedrich Christoph Ilgner
Elektroakustische Realisation
Michael Flade
Leitung
Jörg Herchets Weihnachtsoratorium entstand im Rahmen eines Kompositionsauftrags der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Die kantate 1 wurde am 7.12.2013 in der Stuttgarter Liederhalle unter Leitung von Hans-Christoph Rademann uraufgeführt, die kantate 2 am 4.6.2015 am gleichen Ort und unter gleicher Leitung. In der Christuskirche Dresden erklang am 18.12.2016 das Gesamtwerk mit freundlicher Genehmigung der Internationalen Bachakademie Stuttgart erstmalig im Zusammenhang; dabei erlebte die kantate 3 ihre Uraufführung. Die vorliegende Doppel-CD, basierend auf einer Aufnahme des Deutschlandfunks, dokumentiert diese Aufführung.
Thema des Weihnachtsoratoriums von Jörg Herchet ist die Geburt Jesu Christi in ihren vielfältigen Dimensionen. Dabei geht es nicht nur um die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium, sondern um die Bedeutung für das Heil aller Menschen, die Christen diesem Geschehen beimessen. Bereits das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (381 n. Chr.) formuliert den Heilsgedanken. Christus ist demnach bereits vor aller Zeit von Gott geboren; er ist Bestandteil der Geschichte von ihrem Anfang an.
Von dem spätmittelalterlichen Theologen und Philosophen Meister Eckhart stammt ein weiterer Gedanke: Als Gott die Welt schuf, geschah das aus Liebe. Diese Liebe teilte er dem Menschen als seinem Ebenbild mit; sie gehört zur Seele des Menschen, ragt aber »in Gott hinein«, ist unmittelbarer Teil Gottes. Diese Erfahrung nennt er Gottesgeburt in der Seele, im Herzen. Die drei Gedanken – die Geschichte von der Geburt im Stall, die Geburt im Herzen und die ewige Geburt – sind die Themen der drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums von Jörg Herchet.
Quelle: www.querstand.de
Die 27 Konzerte der Symphoniae Sacrae II von Heinrich Schütz sind Meilensteine in der Entwicklung des deutschsprachigen geistlichen Konzerts für virtuose Gesangssolisten, Instrumente und Basso continuo. Die Kompositionen sind hoch entwickelt, komplex, bewegend, musikhistorisch wertvoll und kompositorisch raffiniert, mit einer außerordentlichen Ereignisdichte und Fülle von Ideen. Mit Volume 18 der Schütz-Gesamteinspielung hat Hans-Christoph Rademann, unterstützt durch ausgewählte Instrumentalisten und exzellente Solisten wie Dorothee Mields und Georg Poplutz, erneut eine Einspielung von exemplarischer Qualität geschaffen. Ein würdiges klingendes Denkmal für Heinrich Schütz!
Quelle: www.carus-verlag.com
»Auch wenn sie allesamt ausgewiesene Solisten sind […], eignet ihnen die Anpassungsfähigkeit zur Unterordnung in einen ungemein homogenen Ensembleklang. Da gibt es nichts, was hakt und den Eindruck des natürlichen Fließens stört. Die ungemein gute Textverständlichkeit, die bei den Werken von Schütz unabdingbar ist, ermöglicht den Nachvollzug, ohne dass der Hörer ständig in die Textdrucke des Booklets schauen muss. […] Die instrumentale Ausgestaltung eignet sich als sängerische Basis hervorragend, setzt zugleich aber auch markante Akzente. Das passt alles wunderbar zusammen und verleiht den Symphoniae Sacrae eine erstaunliche Wirkkraft, ohne dass auch nur irgendetwas als übertrieben eigeschätzt werden könnte.«
Fono Forum (Oktober 2018)
»Es ist pure Freude, diese Stücke kennenlernen zu dürfen, und das in solcher Qualität!«
Gustav Danzinger (CHOR aktuell, März 2018)
»As far as I am concerned, this is one of the best if not actually the best ensemble for this glorious repertory. Their quality is consistently outstanding.«
American Record Guide (November/Dezember 2018)
»Kann man diese ebenso hinreißende wie tiefgründige Musik noch anspruchsvoller singen und spielen? Anders ja, und das vielleicht auch mit wiederum guten Gründen, aber besser? Der Rezensent meint: Das dürfte kaum möglich sein … Diese Musik hat in Rademann und seinen versierten Formationen, gerade in der solistischen und in der Konstellation in kleinen Ensembles, ideale Anwälte gefunden.«
Matthias Lange (klassik.com, 10. August 2018)
»With such ›concord‹ in mind, Rademann has assembled an impressively diverse assortment of instruments, all of which play solo parts on the tracks to which they contribute … However, through the diversity of both style and instrumentation, one can listen to either (or both) of the two CDs in the set from start to finish, simply because each track presents the music in its own characteristic light.«
Stephen Smoliar (The Rehearsal Studio, 23. Juni 2018)
»Die fein musizierten Partien haben dank der exquisiten Interpreten – bezaubernde Gesangs- und Instrumentalsolisten, die sich auch deliziös zu Vokal-Duetten und Terzetten vereinen – eine fast schon intime Anmutung und durchdringen die gesungenen Texte bis zum letzten Iota. Die Aufnahme rückt den Zuhörer dabei in direkte Nähe der einzelnen Stimmen, was ihr eine zusätzliche räumliche Dimension verleiht.«
Jan-Geert Wolff (Pizzicato, 11. Juni 2018)
Alt
Maria Stosiek
David Erler
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Tobias Berndt
Felix Schwandtke
Theorbe
Stefan Maass
Violone & Viola da Gamba
Matthias Müller
Orgel & Leitung
Ludger Rémy
Heinrich Schütz’ Kompositionen sind geprägt von den Schrecken des 30jährigen Krieges. Immer wieder verarbeitet er seine angst- und leidvollen Erfahrungen, entwirft aber dabei einen optimistischen, friedvollen Blick in die Zukunft. Auch seine Kleinen geistlichen Konzerte II bilden seismographisch den gesellschaftlichen Zustand der Zeit ab. Im Rahmen der Schütz-Gesamteinspielung erscheinen nun diese Kompositionen auf CD. Gleichzeitig ist dies eine der letzten Aufnahmen mit dem Cembalisten, Organisten und Dirigenten Ludger Rémy, der 2017 nach schwerer Krankheit verstarb. In einem persönlichen Vorwort würdigt Hans-Christoph Rademann seinen langen Weggefährten.
Quelle: www.carus-verlag.com
»As with the previous recording, the results are gorgeous. The quality is so consistently high that it seems pointless to single out individual concertos and singers.«
American Record Guide (Juli/August 2018)
»[…] ein wunderbar eingesungenes Ensemble. Das Ergebnis ist ein hochidiomatischer Schütz-Gesang ohne Schwächen, im fortwährenden Wechsel von individueller Präsenz und echter Ensemblegeste.«
Matthias Lange (klassik.com, 3. Mai 2018)
»Die Solostimmen sind von bezaubernder Reinheit, die emotionalen Botschaften auch verbal gut zu vestehen.«
Jens-Uwe Sommerschuh (Sächsische Zeitung Dresden, 6. Februar 2018)
Johann Rosenmüller hinterließ ein beeindruckendes Oeuvre von über 200 Vokal- und Instrumentalwerken. Anlässlich des 400. Geburtstags des Komponisten präsentiert das Ensemble 1684 auf vorliegender CD einen Querschnitt seines Schaffens, dabei sind vier seiner großangelegten Konzerte hier erstmals auf Tonträger eingespielt. Durch Rosenmüllers Anstellung als Lehrer an der Thomasschule gelangte er in ein anregendes musikalisch-akademisches Umfeld, das ihn sehr stimulierte. Sehr früh zeigte sich seine Fähigkeit, künstlerisch-kulturelle Einflüsse aufzunehmen. Besondere Bedeutung hatten in diesem Zusammenhang Thomaskantor Tobias Michael und der Dresdner Hofkapellmeister Heinrich Schütz. Vor allem die neuen italienischen Concerto-Modelle, die Schütz auf seiner 2. Venedig-Reise kennenlernte, waren für Rosenmüller ein Quell der Anregung und sehr bald begann er auch damit zu experimentieren: Ein meisterhafter Satztechniker und Kontrapunktiker Schütz’scher Prägung!
Quelle: www.jpc.de
»Die Musik spricht für sich selbst, denn sie ist voller aufregender Momente. So eine Entdeckung wäre nicht möglich ohne eine derart beeindruckende Interpretation wie die des Ensembles 1684. Die Solisten glänzen durch eine hervorragende Textartikulation und tadellose Gesangstechnik; die Instrumentalisten bieten dazu stets optimal ausbalancierte Dialoge, ganz besonders in ›Christus ist mein Leben‹ und ›Seine Jünger kamen des Nachts‹. Alle Werke werden mit einer stimmlichen und instrumentalen Eleganz quasi ›veredelt‹ – was Rosenmüllers Musik zweifellos verdient.«
klassik-heute.de (Januar 2018)
»Das Rosenmüller-Jahr 2017 hat keinen großen Eindruck hinterlassen. Im Nachgang gibt es jetzt eine wirklich schöne Platte zu hören. Diesen Komponisten als genialen Musiker zu würdigen, ist mehr als gerechtfertigt. Sehr lohnend.«
klassik.com (Februar 2018)
Alt
Altus
Stefan Kunath
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Felix Schwandtke
Martin Schicketanz
Ensemble
Leitung
Hans-Christoph Rademann
Heinrich Schütz beendete 1671 im Alter von 86 Jahren sein kompositorisches Schaffen mit der monumentalen Vertonung des 119. Psalms, ergänzt um die Vertonung des 100. Psalms sowie die eines deutschen Magnificat. Diese als »Schwanengesang« bekannte Werkgruppe ist ein sehr persönliches musikalisches Bekenntnis, das sich durch Eleganz und geistvolle Tiefe auszeichnet. Im Rahmen der Schütz-Gesamteinspielung legt der Dresdner Kammerchor unter Leitung von Hans-Christoph Rademann erneut eine maßstabsetzende Einspielung vor, die sowohl das singende als auch das sprechende Element der Komposition beispielhaft berücksichtigt.
Diese Einspielung des nur fragmentarisch überlieferten Schwanengesang beruht auf einer Ende 2017 erschienenen Notenausgabe von Werner Breig im Rahmen der Stuttgarter Schütz-Ausgabe. An zahlreichen Stellen empfiehlt sie andere Rekonstruktionsmöglichkeiten als die 1984 eingeführte Fassung und nähert sich dem Schwanengesang so auf ganz neue Weise an!
Quelle: www.carus-verlag.com
»[Es] ist ein exzellenter Chor zu hören, der in Soli und Tutti eingeteilt ist, wunderbar sauber intoniert und dynamisch klug abschattiert.«
Bernhard Schrammek (kulturradio vom rbb, 25. Januar 2018)
»[…] interpretiert wieder vom Dresdener Kammerchor und seinem Gründer und Leiter Hans Christoph Rademann sowie ausgezeichneten Solistinnen und Solisten wie Dorothee Mields oder Georg Poplutz.«
Gustav Danzinger (Chor aktuell, Januar 2018)
»Dynamisch werden schöne Effekte aus den differenzierten Besetzungen gewonnen […] Das Klangbild ist räumlich reich, zugleich kompakt in den strukturellen Wirkungen wie überzeugend im Detail.«
Matthias Lange (klassik.com, 17. Januar 2018)
»So lohnt sich die Scheibe selbst für Musikliebhaber, die bereits eine Version des ›Schwanengesangs‹ im Regal stehen haben!«
Hagen Kunze (Kreuzer, Januar 2018)
Sopran
Dorothee Mields
Isabel Jantschek
Alt
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Felix Schwandtke
Leitung
Hans-Christoph Rademann
Zeit seines Lebens war Heinrich Schütz auf der Suche nach dem Neuen in der Musik. Auch die 1629 vorgelegten Symphoniae Sacrae I belegen das. Komponiert hat Schütz sie unter dem Eindruck seiner zweiten Venedig-Reise. Neben zahlreichen italienischen Stilmitteln Monteverdischer Prägung beeindruckt in den 20 Konzerten in lateinischer Sprache vor allem die Mannigfaltigkeit der Klangfarben: Solostücke, Duette, Terzette aller Stimmgattungen werden mit verschiedenen Streich- und Blasinstrumenten kombiniert, bestimmt von der Gefühls- und Ausdruckswelt des Textes. Die Einspielung setzt die preisgekrönte Schütz-Gesamteinspielung des Dresdner Kammerchores unter Leitung von Hans-Christoph Rademann mit gewohnt hochkarätigen Solisten wie Dorothee Mields, Felix Schwandtke und anderen auf beeindruckende Weise fort.
Quelle: www.carus-verlag.com
»Dorothee Mields ist ja gerade für ihren so natürlich wirkenden Zugang zur Musik bekannt und muss auch hier wieder als Idealbesetzung der Sopranpartien gelten. Hellwache, reaktionsschnelle und betörend schöne Töne bietet aber nicht nur sie. Es scheint, als hätten alle Sänger einen ganz ähnlichen Hintergrund und die absolut gleiche Vorstellung, wie Schütz zu klingen hat. Dass trotz der Schönheiten die Affekte nicht zu kurz kommen dürfen, wissen sie alle. So profitiert etwa das ›Fili mi, Absalom‹, das gewiss zu den emotionalsten Kompositionen dieses Zyklus zu zählen ist, von der sehr beweglichen Stimme Felix Schwandtkes; dieser ist ebenfalls in der Lage, einzelne Töne so zu intensivieren, dass sie unmittelbar unter die Haut gehen.«
Reinmar Emans (Fono Forum, April 2017)
»There is not a weak link in the chain. […] Rademann’s series is establishing itself as the definitive Schütz-Werke on records.«
J. F. Weber (Fanfare, 13. Oktober 2017)
»Dieser […] Beitrag auf dem Weg zu einer vollständigen Aufnahme sämtlicher Werke von Heinrich Schütz ist Hans Christoph Rademann und seinem bewährten Musikantenteam besonders eindrucksvoll gelungen.«
Gustav Danzinger (Chor aktuell, Juni 2017)
Sopran
Joowon Chung
Kathleen Danke
Tenor
Benjamin Glaubitz
Clemens Volkmar
Oliver Kaden
Bass
Georg Finger
Felix Schwandtke
Johannes G. Schmidt
Ensemble
Capella Daleminzia
Leitung
René Michael Röder
Tenor
Jan Kobow
Friedemann Condé
Bass
Harry van der Kamp
Felix Schwandtke
Tiorba
Violone
Organo
Ludger Rémy
Ensemble
Leitung
Hans-Christoph Rademann
Mit der Johannespassion liegt die Trias der Schütz’schen Passionen im Rahmen der Schütz-Gesamteinspielung des Dresdner Kammerchores unter Hans-Christoph Rademann vollständig vor. Die Passionen zeugen von Schütz’ hohem musikalischen und handwerklichen Anspruch, sie sind Werke des Alters und der Reife, mit denen eine ganze Musikepoche ihren Abschluss findet. Für den heutigen Hörer kann die Beschäftigung mit dieser Musik in ihrer kunstvollen Reduktion der Mittel eine außerordentliche musikalisch-ästhetische Erfahrung bedeuten. Der reine A-cappella-Gesang sorgt für ein besonders intimes, eindrückliches Hörerlebnis, erfordert aber von den Interpreten eine lupenreine Intonation und perfekte Textverständlichkeit – eine Herausforderung, die die Solisten Jan Kobow und Harry van der Kamp als Evangelist und Jesus sowie der Dresdner Kammerchor in beeindruckender Art und Weise meistern. Ergänzt wird die Passion durch die Litania »Kyrie eleison, Christe eleison, Kyrie eleison«, die Abendmahlmotette »Unser Herr Jesus Christus in der Nacht, da er verraten ward« SWV 495 und den Evangeliendialog »Ach Herr, du Sohn Davids« SWV Anhang 2.
Quelle: www.carus-verlag.com
Ausgezeichnet mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik
»[…] seine Einspielung […] lebt von einem feinen musikalischen Geben und Nehmen zwischen den exzellenten Solisten und einem Chor, dessen […] Singen als stilbildend gelten kann.«
Preis der deutschen Schallplattenkritik (23. März 2017)
»Hans-Christoph Rademann hat sie [die Johannespassion] solistisch besetzt und a-capella aufgenommen – mit einem hochkarätigen Solistenquartett, das die bildhaft-dramatische Tonsprache von Schütz ganz unprätentiös herausarbeitet.«
Hans-Jürgen Fink (14. März 2016)
Sopran
Dorothee Mields
Ulrike Hofbauer
Isabel Jantschek
Alt
Maria Stosiek
David Erler
Altus
Stefan Kunath
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Felix Schwandtke
Martin Schicketanz
Leitung
Hans-Christoph Rademann
In der gefeierten Gesamtaufnahme der Werke von Heinrich Schütz erscheinen in der zwölften Folge die Symphoniae sacrae III. Damit widmen sich der Dresdner Kammerchor unter Hans-Christoph Rademann, unterstützt von namhaften Solisten, einem wahren Gipfelwerk des deutschen Frühbarock. Kein geringerer als Johannes Brahms offerierte dem kunstverwöhnten Wiener Publikum des 19. Jahrhunderts mit »Saul, was verfolgst du mich?« eine regelrechte musikalische Sensation und belegte eindrücklich die Modernität der Werke von Heinrich Schütz. Noch heute sind die Symphoniae sacrae III in ihrer Fülle musikalischer Ideen, ihrer Klangpracht, Vielschichtigkeit und Sinnlichkeit immer noch ein Vermächtnis, dessen musikalische Macht darin besteht, zu überwältigen, aufzuwühlen, nachdenklich zu machen, zu verwundern und zu trösten.
Quelle: www.carus-verlag.com
»Schöne […] Vokalfarben, ideale Deklamation, eine […] natürliche Aussprache mit der richtig empfundenen Gewichtung von schweren und leichten Silben […] sind Vorzüge aller Solisten wie auch des Chores.«
Eberhard Zummach (Concerto, September/Oktober 2016)
»[…] die ausgezeichnete Wiedergabe durch das Team um den Dirigenten Hans-Christoph Rademann: den Dresdner Kammerchor, das Dresdner Barockorchester und ein feines Solistenensemble […]«
Gustav Danzinger (oe1.orf.at, 14. Januar 2016)
»Von der Klangpracht und der Deutlichkeit der Stimmen ist man schlichtweg überwältigt […] Stimmliche Prägnanz garantiert auch die erstklassig zusammengestellte Riege der Favoritsänger […]«
Udo Barth (Badisches Tagblatt, 4. Januar 2016)
Sopran
Ulrike Hofbauer
Isabel Jantschek
Altus
Stefan Kunath
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Felix Rumpf
Felix Schwandtke
Violino
Margret Baumgartl
Karina Müller
Violone
Sarah Perl
Organo
Ludger Rémy
Ensemble
Leitung
Hans-Christoph Rademann
Die gefeierte Schütz-Gesamteinspielung bei Carus präsentiert in Vol. 11 die Matthäuspassion SWV 479. Schütz’ Passionen nach den Evangelisten Matthäus, Lukas und Johannes sind allesamt Auftragskompositionen für den Dresdner Hof. Mit ihnen beschließt Schütz die Reihe seiner biblischen Historienvertonungen. Dabei handelt es sich um reine A-cappella-Vertonungen von hohem handwerklichen Anspruch und zugleich dichter, verinnerlichter Expressivität. Sie sind reife Alterswerke, mit denen eine ganze Musikepoche ihren krönenden Abschluss zu finden scheint. Als letzte der drei Passionsvertonungen entstand 1666 die nach dem Evangelisten Matthäus. Besonders in diesem Werk schwebte dem Komponisten ein emphatisches Deklamieren des gesungenen Bibeltextes vor, was eine lupenreine Intonation und perfekte Textverständlichkeit erfordert. Voraussetzungen, die Georg Poplutz als Evangelist und der exzellente Dresdner Kammerchor unter Hans-Christoph Rademann mühelos erfüllt. Die »Litania« SWV 458, die Psalmvertonung »In dich habe ich gehoffet, Herr« SWV 128 sowie »O du allersüßester und liebster Herr Jesu« SWV 340 ergänzen das Programm der CD auf ideale Weise.
Quelle: www.carus-verlag.com
»[…] das elementare Handwerk der Chorkunst, zu dem Rademann ›Linie, Klang, Intonation und Natürlichkeit des Wortes‹ zählt, wird hier erneut zur Perfektion geführt und ebenso wohldosiert wie wirkungsvoll eingesetzt.«
Eva Krautter (Chorzeit, 1. März 2015)
»Hans-Christoph Rademann, ein unerschütterlicher Schütz-Prophet, hat mit seinem Dresdner Kammerchor die Stimmen beisammen, die ohne den kleinsten Manierismus dieses Werk aus einer fernen Zeit durchdringen können. Wunderbar auch die beiden Solisten […]«
Hessische/Niedersächsische Allgemeine (12. Februar 2015)
Sopran
Gerlinde Sämann
Isabel Jantschek
Marie Luise Werneburg
Altus
Stefan Kunath
Alt
Maria Stosiek
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Felix Schwandtke
Leitung
Hans-Christoph Rademann
Als Vol. 10 der Schütz-Gesamteinspielung erscheint mit der Weihnachtshistorie eines der bekanntesten Werke von Heinrich Schütz. Daneben erklingen weitere Advents- und Weihnachtswerke, darunter das große Magnificat SWV 468. Neben dem Dresdner Kammerchor und dem Dresdner Barockorchester musizieren unter der Gesamtleitung von Hans-Christoph Rademann u.a. Gerlinde Sämann, Marie Luise Werneburg und Georg Poplutz (als Evangelist).
Quelle: www.carus-verlag.com
»Die verschiedenen Rollen werden von den Solisten […] sehr schön gestaltet. Diese Interpretation der Weihnachtshistorie gehört zu den besten, die momentan zu haben sind.«
Toccata (Juni 2015)
»Das Ensemble hat sich mit seiner ganz von der Sprache herkommenden, vollkommen natürlichen musikalischen Artikulation eine unbestreitbare Expertise erarbeitet. Und so ist eine sehr schöne Weihnachtshistorie zu hören, ein Schlüsselwerk des Schützschen Schaffens. Die immer weiter reifende Expertise der Solisten und Ensembles wird bei diesem sehr verdienstvollen Rademann-Projekt auch hier hörbar.«
Dr. Matthias Lange (klassik.com, 17. November 2014)
Sopran
Rinnat Moriah
Theodora Baka
Cornelia Samuelis
Kirline Cirule
Altus
Bass
Markus Flaig
Felix Schwandtke
Ensemble
Leitung
Bernhard Epstein
Altus
Stefan Kunath
Alt
Maria Stosiek
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Oliver Kaden
Bass
Felix Rumpf
Felix Schwandtke
Viola da Gamba
Tiorba
Organo
Ludger Rémy
Ensemble
The Sirius Viols
Instrumenta Musica
Leitung
Hans-Christoph Rademann
Die Schütz-Gesamteinspielung wird mit der Auferstehungshistorie mit einem weiteren bekannten Werk fortgesetzt. Ergänzt wird das Programm durch weitere Stücke aus dem Osterkreis. Unter der musikalischen Leitung von Hans-Christoph Rademann musizieren der Dresdner Kammerchor sowie namhafte Solisten, vier Posaunisten des Ensembles Instrumenta Musica und das Gambenconsort The Sirius Viols um Hille Perl.
Quelle: www.carus-verlag.com
Ausgezeichnet mit dem »Luister 10«-Award
»Hier ist es Rademann (wieder einmal) gelungen, ein hervorragendes Ensemble zu formen.«
Bernhard Morbach (toccata, Juli/August 2014)
»Das darin geschilderte, unbegreifliche Oster-Wunder wird klingend intensiv fassbar. Rademann lässt der Musik die Aura des Mystischen, rückt Stille, Kontemplation, das Zerbrechliche und die erlösende Freude dicht zusammen. Seine Vokalsolisten, der Dresdner Kammerchor und Hille Perls Ensemble Sirius Viols fügen sich dabei einmal mehr zu kongenialen Musizierpartnern.«
Karsten Blüthgen (Chorzeit, April 2014)
Alt
Altus
Stefan Kunath
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Stephan MacLeod
Felix Schwandtke
Leitung
Hans-Christoph Rademann
I
n der Schütz-Gesamteinspielung erscheint mit den Psalmen Davids einer der Höhepunkte sowohl im Schaffen des Komponisten als auch innerhalb der Edition: Klangprächtige, oft mehrchörige Musik, eingefangen in atemberaubenden Surround-Sound und eine luxuriöse Besetzung sind nur einige wenige Punkte, die die Aufnahme zu einem wahren Schütz-Fest werden lassen. Der Dresdner Kammerchor und das Dresdner Barockorchester unter Hans-Christoph Rademann werden durch namhafte Solisten unterstützt, bei denen besonders Dorothee Mields und Stephan MacLeod zu den internationalen Spitzenkräften im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis zählen. Eine weitere interessante Besonderheit: Der groß besetzte Psalm »Danket dem Herren, denn er ist freundlich« SWV 45 wurde hier erstmals mit einem von dem Trompeter Edward H. Tarr rekonstruierten fünfstimmigen Bläserchor und Pauke eingespielt.
Quelle: www.carus-verlag.com
»Comme à l’habitude, la lecture de Rademann est absolument somptueuse: les chœurs sont vifs, parfois percutants et les solistes brillants. [Wie üblich ist Rademanns Interpretation absolut prächtig. Die Chöre sind lebendig, manchmal regelrecht durchschlagend und die Solisten brillant.]«
pizzicato (Dezember 2013)
»Das höchst vitale Geschehen wird kongenial abgebildet – in der Staffelung, in der harmonischen Balance, in der klar bemessenen Raumwirkung, die auch in Fernkonstellationen höchst präzis bleibt. […] Rademann hat neben seinem Dresdner Kammerchor potente Solisten und eine erlesene Instrumentalbesetzung versammelt, die die Psalmen Davids überaus lebendig singen und spielen.«
Dr. Matthias Lange (klassik.com, 24. November 2013)
»[…] besser kann man solche Musik wohl kaum besetzen.«Michael Wersin (Rondo, Juni 2013)
»Wie alle bisher vorgelegten CDs der (ersten) Gesamteinspielung ist auch die vorliegende interpretatorisch auf allerhöchstem Niveau angesiedelt. Vorzüglich ist Auswahl der Solisten und deren Zusammenwirken mit den SängerInnen des Chors.«
Bernhard Morbach (rbb kulturradio, 14. November 2013)
Alt
Altus
Tenor
Georg Poplutz
Tobias Mäthger
Bass
Andreas Wolf
Cornelius Uhle
Felix Schwandtke
Theorbe
Stefan Maass
Violone & Viola da Gamba
Matthias Müller
Orgel & Leitung
Ludger Rémy
»Anempfohlen sei, man möge sich beim Hören in Ruhe auf einige wenige der ›Kleinen geistlichen Konzerte‹ beschränken, vielleicht vier oder fünf – dazwischen sei genügend Raum für nachklingende Stille. Denn jedes Concert ist mehr als nur reine Musik: es ist Verkündigung.« Ludger Remy hat recht, wenn er in seinem Vorwort auf den maßvollen Genuss dieser Musik hinweist. Gleichwohl macht es uns die wunderbare Musik von Heinrich Schütz und die kongeniale Umsetzung durch die beteiligten Musiker (u.a. Dorothee Mields und Ulrike Hofbauer) besonders schwer, eben nicht sofort die gesamte Aufnahme auf einmal zu genießen. Schütz untertrieb tatsächlich maßlos, als er in seiner Vorrede zur Drucklegung seine Kleinen geistlichen Konzerte sozusagen als Notlösung in Zeiten des Krieges bezeichnet, die mit bescheidenen Mitteln ein Mindestmaß an musikalischer Andacht gewährleisten sollte. Hinsichtlich Originalität, Qualität und Expressivität stehen besonders die Konzerte für eine Singstimme den großbesetzten Werken in nichts nach.
Quelle: www.carus-verlag.com
»Mit so viel emotionaler Beteiligung und innerer Dramatik hat man diese Stücke bislang wohl kaum einmal gehört. […] Nach dem Hören dieser vorzüglichen Einspielung sollte man sich einige Minuten Ruhe gönnen. Da klingt so einiges noch nach …«
Reinmar Emans (Fono Forum, Oktober 2013)
»Es ist ein begeistertes Ensemble zu hören […] musikalisch und in der inhaltlichen Deutung glaubwürdig. Die fein ausbalancierte Besetzung ist den Anforderungen mühelos gewachsen. Und Ludger Rémy versammelt dieses schöne Potenzial zu einer beispielhaften Deutung, für die man nur hoffen kann, dass sie über den engeren Kreis der Schütz-Experten hinaus Beachtung und Anerkennung findet […] zeugt doch gerade dieser oft weniger spektakuläre Teil des Werkes Schütz […] von der gedanklichen Tiefe wie dem kompositorischen Potenzial des Barockmeisters gleichermaßen.«
Dr. Matthias Lange (klassik.com, 11. September 2013)
Sopran
Altus
Stefan Kunath
Tenor
Jan Kobow
Tobias Mäthger
Bass
Felix Rumpf
Felix Schwandtke
Viola da Gamba
Tiorba
Organo
Ludger Rémy
Ensemble
Dresdner Kammerchor
The Sirius Viols
Leitung
Hans-Christoph Rademann
Folge sechs der Schütz-Gesamteinspielung mit dem Dresdner Kammerchor und Hans-Christoph Rademann präsentiert drei eindringliche Werke für die Passionszeit. Die Lukaspassion SWV 480 breitet ein Panorama aus, das zur intensiven und stillen Bildbetrachtung des Leidenswegs Jesu einlädt. Die Worte des Evangelisten Lukas werden in einer kunstvollen Reduktion der musikalischen Mittel ohne Begleitung gesungen. Aus der Erzählung ragen dann die Chöre heraus, dynamisieren und emotionalisieren die Szenerie, toben, bitten, fragen, wüten – so kreiert Schütz eine Art Passionshörspiel mit einer ergreifenden Zuspitzung des Geschehens. Bei den bekannten »Sieben Worten Jesu am Kreuz« SWV 478 wirkt erstmals die Gambistin Hille Perl mit ihrem Ensemble The Sirius Viols an der Schütz-Gesamteinspielung mit. Der geradezu raffinierte Aufbau des Werkes, die hohe Sinnlichkeit der einzelnen Abschnitte und die Schönheit der musikalischen Botschaft machen die »Sieben Worte« zu einem Meisterwerk. Das dritte Stück auf dieser CD, »Erbarm dich mein, o Herre Gott« SWV 447, für Sopran-Solo und Gambenconsort stellt als Komposition für den Karfreitagsgottesdienst eine ebenso reizvolle wie schlüssige Ergänzung zu den »Sieben Worten« dar.
Quelle: www.carus-verlag.com
Ausgezeichnet mit dem Pizzicato Supersonic Award
»Hans-Christoph Rademann ist Schütz sprachgezeugter Musik mit seinem Ansatz inzwischen auf fast ideale Weise nah, solistisch wie chorisch gleichermaßen niveauvoll. Rademann lässt sich ganz auf die schlichte Diktion der Schützschen Passionsmusiken ein. Schütz verliert nicht, er gewinnt an Größe, wenn man seinem Alterswerk den nötigen Raum gibt und interpretatorisch konzentriert ist. Das Ergebnis ist ein Vortrag ohne Schwachstellen, der den anderen Veröffentlichungen zu diesem Repertoire […] deutlich vorzuziehen ist. Die Produktion ist einer Gesamteinspielung absolut würdig.«
Dr. Matthias Lange (klassik.com, 13. März 2013)













































